Die "Terrariengemeinschaft Berlin e.V." (TGB)
wurde 1978 von Mitgliedern der Berliner Stadtgruppe der "Deutschen Gesellschaft für Herpetologie
und Terrarienkunde" gegründet und am 16. Mai 1978 in das Vereinsregister Berlins beim Amtsgericht
Charlottenburg eingetragen. Auf der Gründungsveranstaltung am 30. März 1978 wurde die neue
Vereinssatzung beschlossen.
Im Gegensatz zur DGHT-Stadtgruppe Berlin hatte der neue Verein eine rechtliche Stellung nach dem
Bürgerlichen Gesetzbuch. Als eingetragener Verein konnten eigene Beiträge erhoben werden, während
die Beiträge der DGHT-Stadtgruppe in die Vereinskasse des DGHT-Bundesverbandes flossen.
Die meisten Berliner Terrarianer befürworteten den neuen Verein. Möglicherweise war die bereits
ausgearbeitete Satzung dafür ausschlaggebend. In ihr ist unter anderem festgeschrieben, die
Terrarienkunde sowie den Austausch von Erfahrungen und Beobachtungen zu fördern. Kritisiert
wurde unter anderem, dass der DGHT-Stadtgruppe ein wissenschaftlicher Betreuer fehlte. Weiterhin
wird eine artgerechte Tierhaltung angestrebt, und es sollen interessierte Jugendliche informiert sowie unterstützt werden.
Um diese Ziele zu erreichen wurde schon damals in der Satzung festgehalten, dass die TGB die
überregionale Terrarienzeitschrift "SAURIA" herausgibt. Bis zum Erscheinen der ersten SAURIA - Ausgabe sollten jedoch noch ein paar Monate vergehen.
Die Herstellung einer Zeitung
erforderte zunächst einiges improvisatorische Geschick unter den engagierten Mitgliedern.
Mit Hilfe aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, auch was das technische Know-how angeht,
konnte schließlich Ende 1979 die erste Ausgabe der Zeitung erscheinen. Schon diese erste
Ausgabe (32 Seiten, alle Fotos in schwarz/weiß) enthielt u a. Nachzuchtstatistiken und
Empfehlungen zu Mindestabmessungen für Terrarien. Themen, mit denen sich die DGHT
beispielsweise erst viel später befasste. Die Zeitung entwickelte sich auch was
herpetologische Themenstellungen anging stetig weiter, sodass Inhalt und Aufmachung der heutigen
Sauria mit 56 Seiten pro Ausgabe auch höheren Ansprüchen durchaus gerecht werden. Ein
inzwischen weltweiter Abonnentenkreis spricht für sich.
Doch widmen wir uns wieder den Aktivitäten im Verein. In den ersten Jahren stellte die
AMK Berlin der TGB auf ihrer Ausstellung "Hobby Tier & Pflanze" regelmäßig Ausstellungsfläche
zur Verfügung. Hierdurch konnten immer wieder Kontakte über Berlin hinaus zu anderen
Terrarianern und Ihren Gruppierungen, sowie anderen DGHT-Stadtgruppen geknüpft werden.
Gegenseitige Einladungen zu Veranstaltungen und Vorträgen waren die Folge. Diese Möglichkeit
des Erfahrungsaustausches war aufgrund der besonderen politischen Situation West-Berlins
damals von enormer Wichtigkeit. Nach der politischen Wende stieg dann die Bereitschaft von
Referenten aus dem übrigen Deutschland weiter an, bei den Vereinstreffen der TGB Vorträge
zu halten.
Der recht hohe Zuspruch von Jugendlichen zur Arbeit des Vereins nahm leider immer mehr ab,
sodass sich die damals gegründete Jugendgruppe zurzeit in einem Dornröschenschlaf befindet.
Es wäre wünschenswert, wenn sich auch in diesem Bereich der Vereinsarbeit wieder mehr tut.
In den Jahren seit der Gründung musste die kleine TGB mehrere Wechsel Ihrer Vereinslokale
überleben, auch der Vorstand veränderte sich mehrfach.
Von ihrer Zeitschrift ist die TGB nicht zu trennen, und sie wird nach inzwischen über
25-jähriger Existenz weiter bestehen durch die engagierte und ehrenamtliche Tätigkeit
der Mitglieder im Verein und für die Erhaltung der SAURIA.
Erste Vorsitzende der Terrariengemeinschaft Berlin" seit der Gründung 1978:
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1978 - 1981
| GERHARD ABRAHAM
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1982 - 1985
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MANFRED MARONDE
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1986 - 1989
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THOMAS ULBER
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1990 - 1997
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PETER GROSSMANN
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1998 - 2001
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ANDREAS SCHILLERT
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Mär. 2002 - Feb. 2012
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WOLFGANG GROSSMANN
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Mär. 2012 - jetzt
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PETER FRITZ
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